...

Vielleicht sollte ich besser noch einen Tag warten, bis ich diesen Post schreibe, dann würde er vielleicht weniger drastisch ausfallen. Aber was gesagt werden muss, muss einfach mal gesagt werden.
Denn in der Blogosphäre weht mittlerweile ein rauer Wind. Ein sehr rauer Wind. Es geht um Kommentare, die mit Kritik nichts mehr zu tun haben. Wer ein Blog betreibt, muss mit so etwas rechnen. Sie kommentarlos hinnehmen aber ganz sicher nicht.
Ganz aktuell betrifft es gerade Anna Frost, die das grandiose Blog Fashion Diary auf die Beine gestellt hat und sich vor anonymen Kommentatoren rechtfertigen soll, warum sie immer nur Schwarz trägt, warum auf ihrer Seite plötzlich Werbung auftaucht und warum sie manchen Leuten nicht auf E-Mails antwortet. Überhaupt sei das Blog in der letzten Zeit schlechter geworden und sie würde ihrem Anspruch, Trends zu setzen nicht mehr gerecht werden.
Persönlich verletzende Kommentare muss sich Mirjam von Chic und Schlau anhören. Es geht um ihre Figur, ihren Kleidungsstil, nicht selten sogar um ihre Intelligenz. Auf ihrem Blog haben die mittlerweile sehr beleidigenden Beiträge solch ein Ausmaß angenommen, dass Kommentare vor ihrer Veröffentlichung erst gelesen werden müssen.
Und bei Les Mads, die bekanntlich für das Verlagshaus Burda bloggen, hat man das Gefühl, dass Jessie, Julia und Schnati kaum noch Outfitposts bringen, weil ständig ein Kommentator mit dem "Das-kann-man-nur-tragen-wenn-man-reiche-Eltern-hat"-Klischee um die Ecke kommt.
Hallo, Leute? Es reicht! Blogs haben in den vergangenen Jahren ganz entscheidend die Medienlandschaft verändert. Blogs sind Inspirationsquelle, Tummelplatz für Leute mit unterschiedlichen Interessen, Fundgruben, an die kein Flohmarkt herankommt - und - BLOGS SIND KOSTENLOS.
Die meisten Blogger investieren einen Riesenteil ihrer Freizeit und noch mehr Liebe - ohne dafür auch nur einen einzigen Cent zu bekommen. Viele, die Werbung schalten, decken damit gerade mal die Kosten für Hosting, etc. Blogger lassen andere an ihrem Leben teilhaben, vernetzen sich untereinander, tauschen sich aus - und der eine oder andere stellt sich vielleicht auch gerne ein bisschen ins Rampenlicht. Und? Ist das schlimm?
Es wird niemand gezwungen, täglich Seiten zu besuchen, die er mies findet und deren Betreiber in seinen Augen zu dick, zu dünn, zu doof oder zu schlecht angezogen sind.
Hier zahlt - anders als bei Tageszeitungen und Monatsmagazinen - kein Mensch auch nur einen Cent, um die neusten Schuhe von Jimmy Choo zu bestaunen oder einen Vintage-Online-Shop in Australien vorgestellt zu bekommen. Und deshalb hat auch kein einziger das Recht, von jemandem einzufordern, dass irgendein Blog besser, aktueller, hübscher oder trendiger werden muss. Niemand!
Und eines sei noch gesagt: Es geht hier nicht darum, ob jemand ein Paar Schuhe scheiße findet oder nicht. Es geht auch nicht darum, konstruktiven Kritikern den Mund zu verbieten. Es geht einzig und alleine darum, wieder zu normalen Umgangsformen zurückzukommen und Menschen im Netz so zu begegnen, wie man es im echten Leben auch tun würde.
Zimmermädchen - 26. Okt, 16:11
34 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks


Spätestens seit Julia Roberts in "Pretty Woman" damit herumlief, sind Overknee Stiefel ein No-Go. Wer nicht in die Kategorie "Ich-mach-es-für-nen-Fünfziger" eingeordnet werden will, verzichtet lieber darauf, Stiefel, die weit über dem Knie enden, zu tragen. 
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber was erwachsene Frauen dazu bringt, Shirts zu tragen, auf denen ein Katzenkopf abgebildet ist, das erschließt sich mir bis heute nicht.
Da sitzt man seit Stunden völlig uninspiriert vor der Kiste und wartet darauf, dass eine Mail ins Postfach flattert, aus der man einen netten Post zaubern könnte, und was passiert? Universal Pictures Germany verkündet, dass alle je produzierten Knight-Rider-Folgen auf 26 DVDs erscheinen werden. Allerdings erst im März.
Eben bin ich auf dem 













