Christina von
Polyband war so nett, mir den Film "Ein Traum in Erdbeerfolie" vorab auf DVD zu schicken. Er erscheint eigentlich erst am 30. Oktober, wenn ich ich es schaffe, dann schau ich heute Abend aber gleich rein.
Es geht um die Mode in der DDR. Ja, der Arbeiter- und Bauernstaat war nämlich nicht nur für seine Pionierhalstücher und die Mangelwirtschaft bekannt. Vor allem in Ostberlin soll es sie gegeben haben, die Überlebenskünstler, die stets aus der Reihe tanzten. Und zwar modisch. Das war so ziemlich die einzige Möglichkeit, individuell zu sein. "Wichtigstes Erkennungsmerkmal der Szene war der persönliche Style, denn den konnte man zu DDR-Zeiten nicht kaufen. Man musste sich in der Parallelwelt sein individuelles Image selber basteln", heißt es im Pressetext zum Film.
Gedreht hat die Dokumentation Marco Wilms, der früher selbst Model beim Modeinstitut der DDR war.
Auch wenn ich im Osten aufgewachsen bin, für einen persönlichen Stil in Sachen Mode war ich einfach viel zu jung. Kann sich vielleicht jemand der Leser erinnern?